Mit „Out-Stream Videoanzeigen“ wurde ein neues Anzeigenformat angekündigt, das Werbetreibenden dabei helfen soll, die Reichweite ihrer Videokampagnen im Netzwerk von Google Videopartnern zu steigern. Das neue Format ergänzt die im Display Netzwerk bereits verfügbaren Formate „In-Stream-“ und „Bumper-Anzeigen“ mit dem Unterschied, dass dieses Format kein anderes Video benötigt, um angezeigt zu werden, sondern direkt auf Websites oder in mobilen Apps platziert werden kann.

Wie funktionieren Out-Stream Videoanzeigen konkret?

Out-Stream Videoanzeigen wurden speziell für mobile Endgeräte (Smartphones, Tablets) entwickelt können direkt im Werbeumfeld von Google Videopartnern platziert werden. Die Anzeigen müssen dabei nicht wie andere Formate vor- oder nach einem bestehenden Video abgespielt werden. Out-Stream Videoanzeigen starten ohne Ton, wobei dieser nach antippen der Anzeige aktiviert und die Anzeige selbst neu gestartet werden kann.

Die Abrechnung erfolgt auf vCPM Basis. Das bedeutet, dass Werbetreibende nur dann zahlen, wenn mindestens 50% der Anzeige für mindestens zwei Sekunden angezeigt wurde. Dies ist aktuell auch die einzige verfügbare Gebotsstrategie.

Out-Stream-Videokampagnen erstellen

Für die Nutzung von Out-Stream Videoanzeigen muss eine neue Kampagne mit dem Kampagnenziel „Markenbekanntheit und Reichweite“ und dem Kampagnentyp „Video“ erstellt werden. Danach können die gängigen Einstellungen auf Kampagnenebene (z.B. Budget, Zielregionen, auszuschließende Inhalte, Geräte,…) vorgenommen und die Ausrichtungskriterien definiert werden.

Für die Erstellung der Out-Stream Anzeige müssen folgende Informationen hinterlegt werden:

  • Video (Muss auf YouTube gehostet werden)
  • Anzeigentitel (max. 80 Zeichen)
  • Beschreibung (max. 100 Zeichen)
  • Call-zo-Action (max. 15 Zeichen)
  • Logo (200 x 200 Pixel)
  • Finale URL
  • Anzeigenname

Vorteile von Out-Stream Videoanzeigen

Das neue Anzeigenformat bietet Werbetreibenden eine weitere Möglichkeit, ihre Reichweite zu steigern und ihre Zielgruppe zu erreichen. Auch die Abrechnung auf vCPM Basis ist positiv zu erwähnen. Die Anzeigen sind spezifisch auf mobile Endgeräte ausgerichtet, daher kann es notwendig sein, ein eigenes Video für dieses Format zu erstellen oder bestehendes Videomaterial anzupassen, um die Aufmerksamkeit der Nutzer auf die Anzeige zu lenken.